Direkt befeuerter Erhitzer für industrielle Prozesswärme
Bei AITESA steht der Anwendungsfall im Mittelpunkt: Sie schildern kurz Ihre Situation und die wichtigsten Anforderungen, und wir melden uns, um Randbedingungen, Schnittstellen und den nächsten Schritt (Engineering, Modernisierung oder Lieferung) zu klären.
Schildern Sie kurz Ihre Situation – Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden.
Wie funktioniert ein direkt befeuerter Prozesserhitzer?
In einem direkt befeuerten Erhitzer – auch direkt befeuerter Prozesserhitzer oder Prozessofen genannt – findet die Verbrennung im Feuerraum statt. Die freigesetzte Wärme wird zunächst in der Strahlungszone über Strahlung auf die Rohrschlangen übertragen; anschließend wird im Konvektionsbereich über Konvektion zusätzliche Wärme an die angeordneten Rohrbündel abgegeben.
Prozessöfen arbeiten häufig mit geregeltem Unterdruck im Feuerraum. Der erforderliche Zug wird über Abgaszug und Schornstein bereitgestellt; die Zugregelung (z. B. über Rauchgasklappen) sowie die Verbrennungsführung (Luftzahl/O₂-Gehalt, Brennerregelung, Flammenüberwachung) sind entscheidend für Stabilität, Sicherheit und gleichmäßige Produkt-Austrittstemperaturen.
Die Hauptbestandteile eines Prozessofens sind:
- Strahlungszone: Feuerraum mit Brennern; hier wird der größte Teil der Wärmelast an das Prozessmedium übertragen.
- Konventionszone: Rohrbündel im Abgasstrom zur Nutzung der Abgaswärme.
- Schornstein/Abgaszug: Abführung der Rauchgase und Sicherstellung des erforderlichen Zugs.
Prozessofen bei Repsol
Petroperú-Prozess-Ofen
Arten von Prozessöfen – welcher passt zu Ihrem Prozess?
Abhängig von Prozessaufgabe, Platzverhältnissen, geforderter Wärmeleistung und Betriebsweise wird der passende Ofentyp ausgelegt. AITESA entwickelt unterschiedliche Ofenkonzepte, u. a.:
- Horizontaler zylindrischer Ofen (bis zu 31 Gcal/h): Brennkammer mit Rohrschlangen; typische Auslegung für definierte Flammenführung und Konvektionszone.
- Vertikaler zylindrischer Ofen (nur strahlend, bis zu 3 Gcal/h): kompakte Bauform; geeignet, wenn überwiegend Strahlungswärme benötigt wird.
- Strahlungs-konvektionsofen (bis zu 25 Gcal/h): Kombination aus Strahlungs- und Konvektionszone zur besseren Nutzung der Abgaswärme.
- Kabinen/Doppelkabinen-Ofen (bis zu 150 Gcal/h): große Strahlungszone; Konvektionszone je nach Prozessanforderung.
- Rohranordnung (Beispiele): Anordnung der Rohrschlangen als Arbeitsrohre, horizontale Rohre oder Standrohre – abhängig von Medium, Temperaturprofil und Wartungszugang.
Sie sind nicht sicher, welche Ausführung zu Ihrem Prozess passt? Unser Expertenteam hilft bei der technischen Einordnung und den nächsten Schritten.
Bei AITESA untersuchen wir jeden einzelnen Fall, um den besten Prozessofen zu erhalten.
Die wichtigsten Vorteile für Ihre Branche
Anpassung an den Kapazitätsbedarf: Auslegung von Wärmeleistung, Coil-Anordnung und Konvektionsanteil passend zu Produktionsprofil und Lastwechsel.
Prozesskontrolle und Sicherheit: Instrumentierung und Regelung zur Steuerung von Verbrennung und Prozess-Austrittstemperatur; typische Funktionen sind Flammenüberwachung, Brenner-Management und Zugregelung.
Einhaltung von Vorschriften und Emissionsreduzierung: Durch passende Brennertechnik, Verbrennungsführung und – wenn vorgesehen – Luftvorwärmung kann der Brennstoffbedarf reduziert und Emissionsverhalten verbessert werden (projektspezifisch).
Luftvorwärmung (Beispiele):
- Luftvorwärmsystem mit APH (Air Preheater): Nutzung der Abgaswärme zur Vorwärmung der Verbrennungsluft.
- Luftvorwärmsystem mit externem Wärmetauscher oder Zwangszug: Vorwärmung über Wärmetauschung zwischen Dampf/Flüssigkeit und Verbrennungsluft.
Verbesserung der Gesamtleistung: Nutzung der Abgaswärme über Konvektion sowie optionale Einbindung von Dampferzeugung oder Vorwärmstufen – abhängig vom Anlagenkonzept.
Moeve Prozess-Ofen in San Roque
Vertrauen Sie darauf, dass wir Ihnen den besten direkt befeuerten Ofen liefern.
Montage des Prozessofens
Wichtige Faktoren bei der Wahl des richtigen Backofen
Die richtige Auslegung eines direkt befeuerten Erhitzers hängt von Prozessdruck, Temperatur, Brennstofftyp und den Anforderungen der Raffinerie ab.
Dimensionierung und Kapazität
- Absorbierte Wärme
- Platzbeschränkungen
- Anpassungsfähigkeit an bestehende Installationen
Prozessbedingungen
- Durchflussmenge
- Temperatur
- Druck
- Zulässiger Strahlungsfluss
- Bewuchsfaktor
- Geschwindigkeit der Flüssigkeit
Art der Flüssigkeit
- Flüssig, dampfend oder zweiphasig
- Charakterisierung der Ladung: HC, HC+H2, Thermoöl,…
Leistung erforderlich
- Mit oder ohne Verbrennungsluftvorwärmung
- Mit Heizungs- und/oder Dampferzeugungsservice.
Kraftstoffart und -zusammensetzung
- Gas
- Flüssigkeit
- Gemischt
Einhaltung der internationalen Vorschriften
- API 560: Befeuerte Heizgeräte für den allgemeinen Raffineriebetrieb
- API 535: Brenner für Feuerungsheizungen in allgemeinen Raffinerien
- API 530: Berechnung der Dicke von Heizungsrohren in Erdölraffinerien
- API 556: Instrumentierung, Steuerung und Schutzsysteme für gasbefeuerte Heizgeräte
- ASME STS-1 Stapel 2016
- ASME II: Werkstoffe
- ASME B31.3. Prozess-Rohrleitungen
- ASME B16.5. Rohrflansche und Flanschverbindungen
Einhaltung der Kundenspezifikationen
- Anpassung an spezifische Kundenanforderungen
Wir bei AITESA sind Experten für die Entwicklung von Prozessöfen / direkt befeuerten Heizgeräten.
Warum sollten Sie sich für einen AITESA-Prozessofen entscheiden?
Erfahrung aus Projekten in strategischen Sektoren: Entwicklung, Anpassung und Modernisierung von Prozessöfen in Raffinerien, petrochemischen und industriellen Umgebungen.
Auslegung für Betrieb und Sicherheit: thermisches Design, Verbrennungsführung und Schutzkonzepte passend zu Medium, Temperaturprofil und Betriebsweise.
Betriebbarkeit und Wartung: Auslegung mit Blick auf Wartungszugang, Reinigbarkeit sowie Überwachung und Instandhaltung nach Projektumfang.
Technische Unterstützung: Klärung der Randbedingungen und Schnittstellen sowie Unterstützung von Planung bis Inbetriebnahme – abgestimmt auf den benötigten Umfang.
Schildern Sie kurz Ihren Anwendungsfall und Ihre wichtigsten Anliegen. Wir melden uns, um Anforderungen zu konkretisieren und den nächsten Schritt festzulegen.
Schildern Sie kurz Ihren Anwendungsfall und Ihre wichtigsten Anliegen. Wir melden uns, um Anforderungen zu konkretisieren und den nächsten Schritt festzulegen.
Häufig gestellte Fragen
Wie stark erhöht die Implementierung eines Wärmerückgewinnungssystems die Leistung des Ofens?
Das Potenzial ist projektspezifisch und hängt u. a. von Abgasprofil, Konvektionsauslegung, Luftvorwärmung (APH) und dem Integrationskonzept ab. Eine technische Bewertung zeigt, welche Maßnahmen sinnvoll sind.
Was sind die wichtigsten Variablen, die in einem Ofen kontrolliert werden müssen, und welche Sicherheit gibt es?
Typisch sind die Regelung der Prozess-Austrittstemperatur, Brennstoff- und Luftführung (z. B. O₂-Gehalt/Luftzahl), Zugregelung im Feuerraum/Abgaszug sowie Überwachung von Flamme und sicherheitsrelevanten Zuständen. Zusätzlich wird häufig die Rohrmetalltemperatur bzw. thermische Belastung der Rohrschlangen betrachtet.
Welche Wartung benötigt ein Prozessofen?
Empfohlen werden regelmäßige Inspektionen von Rohrschlangen/Coils, Brennern, Refraktärauskleidung und Abgasweg, inklusive Prüfung sicherheitsrelevanter Komponenten. Reinigungs- und Instandhaltungsintervalle richten sich nach Betrieb, Medium und Belastung (z. B. Fouling/Koksbildung).
Erfolgsgeschichten
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Schildern Sie kurz Ihre Situation und Ihre wichtigsten Anliegen. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden, um Anforderungen zu klären und den nächsten Schritt festzulegen.
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